WIEN IST SCHÖN, ABER ANDERS

VOM NASCHMARKT IN DEN ERSTEN

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Wer also meint, der frühe Vogel fängt auch in Wien den Wurm, wird enttäuscht. Um Sechs war am Naschmarkt tote Hose, auch noch um Sieben und um Acht. Nur einige Standler in Richtung Karlsplatz hatten geöffnet. Manche sperren überhaupt erst um Zehn auf! Ich hatte auf das bunte Treiben frühmorgens und entsprechende Fotos gehofft, wie die Marktstandler Obst und Gemüse sorgfältig schlichten und auftürmen, die Sauerkrautfass‘ln herausschieben, mir frische Falafel oder Oliven entgegengestreckt werden, sich die ersten Kundschaften die schönsten Waren schnappen, wie es überall nach frischem Gebäck, Gewürzen und orientalischen Delikatessen duftet. Aber nix da. Zahlenmäßig sind den Marktbesuchern die Tauben haushoch überlegen. Die meisten Buden sind verplankt und dienen den Sprayern nächtens als perfekte Unterlage für ihre Graffiti-Kunst. So gesehen sind es doch ein paar bunte Fotos vom Naschmarkt geworden. Während unser Bundes-Basti von der Feuermauer herab kalten Herzens auf den Markt blickt, spaziere ich in den Ersten, wo sicher mehr los ist. Wien ist anders, aber trotzdem schön!


  • Alfred Schretter

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